Bei der Fenstersanierung auf praktische Modelle mit finanzieller Förderung setzen

Vertikalfenster

Der Einbau von Vertikalfenstern kann unter Umständen vom Staat bezuschusst werden.
Foto: djd/Sorpetaler Fensterbau GmbH

(mpt-13/103). Beim Sanieren älterer Gebäude liegt ein Hauptaugenmerk auf modernen Fenstern, denn undichte Modelle sind regelrechte Energieverschwender. Sie machen ein Haus zugig und damit ungemütlich. Beim Erneuern der Glasflächen sollten aber auch andere Varianten als die herkömmlichen Dreh-Kipp-Fenster in Betracht gezogen werden. Praktische Alternativen sind etwa Vertikal-Schiebefenster oder Schwingfenster, die ebenfalls eine positive Auswirkung auf die Energiebilanz des sanierten Gebäudes haben. Gerade deshalb fördert beispielsweise die staatliche KfW-Bank die Erneuerung der Verglasung mit solchen Modellen. Vor dem Sanieren sollten aber alle wichtigen Faktoren genau überprüft werden.

Reibungslos durch den Alltag

Besonders praktisch sind beispielsweise Vertikal-Schiebefenster. Bei geöffnetem Zustand ragen Modelle wie die von „Sorpetaler“ ( http://www.sorpetaler.de ) nicht in das Zimmer hinein. Der untere Glasflügel wird stattdessen in einer Führung über den anderen Glasflügel oder eine feste Verglasung nach oben geschoben. Dort kann er in jeder Stellung stufenlos stehen bleiben. Diese Art von Fenstersystem hat in Sachen Fenstersanierung mehrere Vorteile:

– Dekorationen und Pflanzen auf dem Fenstersims können beim Öffnen auf ihrem Platz bleiben – lästiges Umstellen ist nicht nötig.
– Keine Durchzugsgefahr: Beim Lüften können Vertikal-Schiebefenster nicht zuschlagen.
– Die Schiebefenster eignen sich gut als Durchreiche, etwa von der Küche auf den eigenen Balkon oder die Terrasse.
– Verletzungen vorbeugen: Durch das Öffnen nach oben ragen keine scharfen Fensterkanten in den Raum – besonders praktisch, wenn Kinder im Haus leben.

Fenstersanierung: Geprüft und patentiert

Auch für größere und damit schwerere Glasflächen sind vertikale Schiebefenster geeignet. Die Modelle von Sorpetaler tragen mit ihrer speziellen und patentierten Schiebetechnik bis zu 80 Kilogramm Flügelgewicht. Trotzdem können sie leicht und sicher bewegt werden. Der TÜV hat dies geprüft und bestätigt.

Einfacher lüften und putzen mit Schwingflügelfenstern

Eine andere gute Wahl beim Sanieren sind Schwingfenster. Diese Art von Fenster besitzt keine unterbrechenden Holzstreben, sondern einen ungeteilten Glasflügel. Beim Öffnen des Fensters schwingt die Scheibe um eine waagerechte Drehachse in der Mitte der Fläche. Solche Schwingflügelfenster lassen sich um 180 Grad drehen und bieten damit ebenfalls einige wichtige Vorteile. Zum Beispiel: Beim Putzen kann durch den hohen Drehwinkel zuerst die Innenseite der Scheibe, dann die Außenseite gereinigt werden. Ein mühevolles Hinauslehnen ist nicht nötig. Durch die zwei entstehenden Öffnungsschlitze wird der zirkulierende Luftaustausch außerdem stark begünstigt. Während oben die verbrauchte Luft abgegeben wird, strömt unten frischer Wind ins Zimmer. Die Breite der Spalten ist dabei individuell bestimmbar.

Auch bei großen Glasflächensanierungen sind solche Schwingflügelfenster gut geeignet. Die schwingenden Modelle von Sorpetaler etwa sind in einer Breite bis zu 2,80 Metern erhältlich. Das ist besonders vorteilhaft, wenn Ästhetik oder Architekturstil große Glasflächen ohne unterbrechende Streben fordern.

Designmöglichkeiten bei beiden Fenstertypen

Sowohl Schiebe- als auch Schwingfenster von Sorpetaler bieten zwei Arten von Fassungen: Holz oder Holz-Aluminium-Kombinationen. Lasuren machen eine Vielfalt an Fensterfarben möglich. Die Griffe können dazu passend in Form und Farbe gewählt werden.

Energie sparen und fördern lassen

Schwingflügelfenster und vertikale Schiebefenster sind sehr energieeffizient. Daher sind sie eine gute Wahl, wenn der Hausherr die Glasflächen zukunftsorientiert und ökologisch sanieren will. Mit Uw-Werten von 0,9 W/(m2K) und Profilstärken bis zu 78 Millimetern tragen die Modelle nachhaltig zur positiven Energiebilanz von Gebäuden bei. Auf Antrag kann die Sanierung der Fenster deshalb auch durch ein Förderprogramm der staatlichen KfW-Bank unterstützt werden. Der Zuschuss für die Fenstererneuerung ist im März 2013 von 7,5 auf zehn Prozent gestiegen. Der Maximalförderungsbetrag liegt bei 5.000 Euro je Wohneinheit. Die eigene Hausbank hilft beim Einreichen des Förderantrags.